Vereinsstatuten

Diese Fassung der Vereinsstatuten wurde von der Mitgliederversammlung am 22. April 2017 angenommen.

A. Allgemeines

§ 1 Name, Rechtsform und Sitz des Vereins

  1. Der Verein ist nichtwirtschaftlich und gemeinnützig. Er hat seinen Sitz in 3073 Gümligen in der Schweiz, ist aber nicht in einem Vereinsregister eingetragen.
  2. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral im Sinne der Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB)
  3. Er besteht auf unbestimmte Dauer
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist es, interessierte Hip-Hop-Kulturschaffende in geeigneter Weise zu unterstützen, insbesondere durch
    1. den Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern
    2. das Ermöglichen von  Kollaborationen unter Mitgliedern und mit anderen Akteuren
    3. das Präsentieren des Hip-Hop-Kulturschaffens in der Öffentlichkeit
    4. die Bewusstseinsförderung bei der Öffentlichkeit und bei Mitgliedern für Geschichte, Werte und Bedeutung der Hip-Hop-Kultur
    5. die Pflege und Erhaltung von hoher Qualität in kreativen und organisatorischen Bereichen
    6. aktives Bekämpfen von Diskriminierungen in Bereichen des Hip-Hop-Kulturschaffens aufgrund der Herkunft, des kulturellen Hintergrunds, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der physischen Eigenschaften oder Behinderungen
    7. die Schaffung von überregionalen Verbindungen
  2. Zu diesem Zweck kann der Verein
    1. kreative Arbeitskreise einrichten, die sich in kreative Arbeitsgruppen gliedern können
    2. Kulturanlässe veranstalten
    3. Erfahrungsaustausch mit Vereinigungen aufnehmen, die den Vereinszweck unterstützen
    4. Mitteilungen herausgeben
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die Zwecke gemäss Vereinsstatuten verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an eine andere als gemeinnützig anerkannte Körperschaft, deren Ziele denen von The Chosen Few verwandt sind.

§ 3 Vereinsämter

  1. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
  2. Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann dazu notwendiges Personal eingestellt werden. Die Vergütung darf das ortsübliche Maß nicht überschreiten.

B. Mitgliedschaft

§ 4 Mitgliedsarten

  1. Ordentliche Mitglieder des Vereins sind natürliche und juristische Personen. Es bestehen zwei Mitgliedskategorien, um auch weniger vermögenden Personen die Mitgliedschaft zu ermöglichen:
    1. zahlende Mitglieder
    2. Gratis-Mitglieder
  2. Die detaillierten Mitgliederrechte und -pflichten für jede Kategorie sind im separaten Reglement geregelt.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede Person werden, die bereit ist, die Vereinsziele zu fördern. Minderjährige müssen die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters nachweisen.
  2. Zur Bewerbung für die Mitgliedschaft ist die Zustimmung von drei bestehenden Mitgliedern und ein schriftlicher Antrag an den Vorstand erforderlich. Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Vereinsstatuten an. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
  3. Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstands kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb von 28 Tagen ab Zugang des ablehnenden Bescheids beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

§ 6 Mitgliedsbeitrag

  1. Der Mitgliedsbeitrag ist für zahlende Mitglieder mit Beginn des Geschäftsjahres fällig und gilt für die Dauer des Geschäftsjahres.
  2. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrags entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Gratis-Mitglieder sind von der Zahlung des Beitrages befreit.
  4. Mitglieder, die mit der Beitragszahlung in Verzug geraten, werden gemahnt. Nach erfolgloser Mahnung ruhen die Mitgliederrechte. Auf Beschluss des Vorstands können diese Mitglieder aus der Mitgliederliste gestrichen werden.

§7 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft wird beendet durch:
    1. Kündigung der Mitgliedschaft durch das Mitglied
    2. Todesfall
    3. Streichung aus der Mitgliedsliste gemäß § 6 Abs. 4
    4. Ausschluss
  2. Die Kündigung der Mitgliedschaft kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen und muss dem Vorstand spätestens am 15. November vorliegen.
  3. Ausschluss:
    1. Ein Mitglied, das trotz Abmahnung durch den Vorstand wiederholt vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Vorstandsbeschluss aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied mit einer stichhaltigen Begründung durch e-mail mitzuteilen.
    2. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Beschwerde bei der Mitgliederversammlung zu.
    3. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung. Die Beschwerde muss innerhalb einer Frist von 28 Tagen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.
    4. Die Beschwerde muss auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung gesetzt werden.
    5. Macht das Mitglied von seinem Recht auf Beschwerde gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Beschwerdefrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

D. Vereinsorgane

§ 8 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand .

§ 9 Vorstand

  1. Dem Vorstand gehören an:
    1. der Vorsitzende
    2. der stellvertretende Vorsitzende
    3. der Kassier/Sekretär
    4. der Beirat
  2. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Vorstandsmitgliedern wird der jährliche Mitgliederbeitrag erlassen, sie geniessen aber trotzdem die Rechte der zahlenden Mitglieder.
  3. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt.
  4. Die Mitglieder des Vorstands werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleiben bis zur Wahl des neuen Vorstands im Amt. Gewählt ist jeweils derjenige Kandidat, der die höchste Stimmenzahl erreicht hat. Die Wahl erfolgt durch Handzeichen. Auf Verlangen eines Mitglieds finden geheime Wahlen statt.
  5. Tritt ein einzelnes Vorstandsmitglied während der Amtszeit zurück oder scheidet aus, so kann der Vorstand ein Mitglied kommissarisch mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben betrauen.
  6. In den Vorstand sind nur persönliche, voll geschäftsfähige Mitglieder wählbar.

§ 10 Aufgaben des Vorstands

  1. Der Vorstand führt und vertritt den Verein und ist für alle Angelegenheiten des Vereins verantwortlich. Er zeichnet kollektiv zu dreien.
  2. Der Vorstand hat insbesondere die Aufgabe,
    1. aktiv für die Zwecke des Vereins einzutreten und die laufenden Geschäfte zu führen
    2. die Mitgliederversammlung einzuberufen
    3. Beschlüsse der Mitgliederversammlung vorzubereiten und deren Durchführung zu überwachen
    4. Wahlen vorzubereiten
    5. neue Mitglieder aufzunehmen
    6. einen Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr aufzustellen und den Mitgliedern zur Kenntnis zu bringen
    7. Ressort-Verantwortliche aus den Mitgliedern zu bestimmen

§ 11 Mitgliederversammlung

    1. Mindestens einmal jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt; sie soll in Verbindung mit einem Kulturanlass abgehalten werden.
    2. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung mit Angabe einer Tagesordnung mindestens 30 Tage vor dem festgelegten Termin ein. Hierzu genügt die fristgerechte Veröffentlichung dieser Einberufung in einer e-mail an die Mitglieder.
    3. In die Tagesordnung sind die Anträge von Mitgliedern aufzunehmen, die für eine Mitgliederversammlung im ersten Halbjahr des Jahres spätestens am 15. Dezember und für eine Mitgliederversammlung im zweiten Halbjahr des Jahres spätestens am 15. Juni beim Vorstand eingegangen sind. Später eingehende Anträge werden spätestens in die Tagesordnung der darauf folgenden Mitgliederversammlung aufgenommen.
    4. Anträge auf Abwahl von Vorstandsmitgliedern bedürfen der Unterschrift von mindestens 75 Mitgliedern; hat der Verein weniger als 500 Mitglieder, so bedürfen sie der Unterschrift von mindestens 15 % der Mitglieder.
    5. Auf schriftlichen Antrag von mindestens 50 Mitgliedern oder – wenn der Verein weniger als 500 Mitglieder hat – von mindestens 10 % der Mitglieder muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.
    6. Der Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss den Zweck mit einer Begründung enthalten. Die außerordentliche Mitgliederversammlung wird unter Bekanntgabe des Antrags mindestens 28 Tage vorher vom Vorstand schriftlich einberufen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung muss spätestens 60 Tage nach Eingang des Antrags stattfinden.

§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Sie ist insbesondere zuständig für:
    1. die Wahl der Vorstandsmitglieder
    2. die Entlastung des Vorstands
    3. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    4. die Einrichtung von Arbeitskreisen
    5. die Entscheidungen über Beschwerden
    6. die Änderung der Vereinsstatuten
    7. die Auflösung des Vereins
  2. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  3. Beschlüsse bedürfen in der Regel der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Änderung der Vereinsstatuten bzw. die Auflösung des Vereins erfordert eine 2/3- Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
  4. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt ein Mitglied des Vorstands. Die Mitgliederversammlung kann auch ein anderes Mitglied zum Versammlungsleiter bestimmen.

§ 13 Beurkundung

  1. Über die Beschlüsse jeder Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, vom Vorsitzenden und dem Protokollführer der jeweiligen Versammlung zu unterzeichnen und den einzelnen Mitgliedern innerhalb von drei Monaten zuzusenden.
  2. Wird innerhalb von 28 Tagen nach Zugang des Protokolls kein Widerspruch erhoben, so gilt das Protokoll als genehmigt. Wird ein Widerspruch eingelegt, erfolgt die Abklärung in der darauf folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung.

E. Schlussbestimmungen

§ 14 Finanzen

  1. Die Einnahmen des Vereins ergeben sich im wesentlichen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, sofern diese beschlossen sind.
  2. Die finanziellen Mittel des Vereins dürfen nur zur Förderung der Ziele des Vereins verwendet werden.